Geschichte zur Erzgewinnung in Bülten-Adenstedt
Die Eisenerzgewinnung im Raum Adenstedt, Groß Bülten, Ölsburg und Klein Bülten ist im Zusammenhang zu sehen und lässt sich bis in die vorchristliche Zeit zurückverfolgen.
Auf Grund von Schlackenfunden vermutet man eine erste Verhüttungsperiode bis ins dritte Jahrhundert hinein;
die zweite Periode wird der Zeit zwischen dem 10. und 13. Jahrhundert zugeordnet.
An etlichen Fundstellen in der näheren Umgebung lies sich die Reduktion von Adenstedter bzw. Bültener Erz nachweisen, Erz vom Typ Bülten-Adenstedt wurde bereits in Rennöfen zur Stahlbereitung benutzt, belegt durch Funde bei Schmedenstedt, Hoheneggelsen, Bodenstedt, Salzgitter-Lobmachtersen 1849.
Bis zum 19. Jahrhundert fehlen dann Hinweise auf eine Erzgewinnung bzw. Weiterverarbeitung.
Glück Auf !!!
© Heimat- und Bergbauverein Klein Bülten von 1997 e.V.
(Text: aus » Bulthem Luttken Bulten Klein Bülten, Die Geschichte des Dorfes Bülten
» www.bergbau-auf.buelten.net
Das Lied "Glück Auf"
Glück auf, Glück auf, der Steiger kommt.
Und er hat sein helles Licht bei der Nacht,
schon angezündt’
Schon angezündt’! Das wirft seinen Schein,
und damit so fahren wir bei der Nacht,
ins Bergwerk ein.
Ins Bergwerk ein, wo die Bergleut’ sein,
die da graben das Silber und das Gold bei der Nacht,
aus Felsgestein.
Aus Felsenstein, hau’n wir das Gold,
doch dem schwarzbraunen Mägdelein, bei der Nacht,
dem sein wir hold.
Ade, nun ade! Lieb’ Schätzelein!
Und da drunten in dem tiefen finst’ren Schacht, bei der Nacht,
da denk’ ich dein.
Und kehr ich heim, zum Schätzelein,
dann erschallet des Bergmanns Gruß bei der Nacht,
Glück auf, Glück auf!
Die Bergmann’s Leut sein’s kreuzbrave Leut,
denn sie tragen das Leder vor dem Arsch bei der Nacht
und saufen Schnaps.
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